Zuerst Personen, dann Bedarf
Wer den Plan nach Verfügbarkeiten füllt und den Bedarf erst danach prüft, verschiebt am Ende alles noch einmal.
Die meiste Zeit kostet nicht das Ausfüllen des Plans, sondern das Nacharbeiten danach. Diese Reihenfolge verhindert den größten Teil davon.
Bevor eine einzige Schicht steht: Wie viele Personen braucht jeder Tag, in welchen Zeitfenstern, mit welcher Qualifikation? Dieser Bedarf ist der Maßstab, an dem der fertige Plan gemessen wird.
Genehmigter Urlaub, feste Sperrzeiten, Wünsche. Alles, was den Plan später umwerfen würde, gehört vor die Planung, nicht danach.
Frühdienst, Spätdienst, Wochenenddienst. Wer diese Muster einmal sauber definiert, plant jede weitere Woche in Minuten statt in Stunden.
Vorlagen auf die Tage ziehen, Lücken schließen, Überbesetzung abbauen. Erst dann Ruhezeiten und Höchstarbeitszeiten kontrollieren.
Der Plan gilt erst, wenn er veröffentlicht ist. Spätere Änderungen laufen über Tausch und Freigabe, damit immer eine einzige gültige Version existiert.
Wer den Plan nach Verfügbarkeiten füllt und den Bedarf erst danach prüft, verschiebt am Ende alles noch einmal.
Sobald Schichtwechsel in einer Chatgruppe verhandelt werden, existiert der Plan in zwei Versionen. Eine davon ist falsch.
Wiederkehrende Wochen jedes Mal neu zu bauen ist der größte einzelne Zeitfresser in der Dienstplanung.
Die Grenze verläuft nicht bei der Teamgröße, sondern bei der Änderungshäufigkeit.
| Situation | Sinnvoll |
|---|---|
| Feste Wochenstruktur, kaum Tausch, eine planende Person | Tabellenvorlage reicht |
| Regelmäßiger Schichttausch oder mehrere planende Personen | Software |
| Team arbeitet mobil und braucht den Plan unterwegs | Software |
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